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Alkohol am Steuer - Anwalt für Verkehrsstrafrecht

Wenn Sie mit Alkohol am Steuer angehalten worden sind, wird gegen Sie in aller Regel, abhängig vom Blutalkoholgehalt (BAK), ein Bußgeldverfahren oder ein Strafverfahren eingeleitet.

Bußgeldverfahren wegen Alkohol am Steuer

Ein Bußgeldverfahren wegen Alkohol am Steuer wird in der Regel eingeleitet nach § 24a StVG, wenn der Fahrzeugführer 0,25 mg/l oder mehr Alkohol in der Atemluft oder 0,5 Promille oder mehr Alkohol im Blut oder eine Alkoholmenge im Körper hat, die zu einer solchen Atem- oder Blutalkoholkonzentration führt und keine Ausfallerscheinungen hinzukommen.

Als Regelgeldbuße werden 500,00 € verhängt und 4 Punkte in das Verkehrszentralregister eingetragen. Daneben wird noch ein Fahrverbot von einem Monat festgesetzt.

Strafverfahren wegen Alkohol am Steuer (Trunkenheitsfahrt)

Ein Strafverfahren wegen Alkohol am Steuer wird eingeleitet, wenn  Fahrzeugführer alkoholisiert fährt und Ausfallerscheinungen hinzutreten. Ab 1,6 Promille wird absolute Fahruntüchtigkeit angenommen.

Die Trunkenheitsfahrt ist nach § 316 StGB strafbar und zieht Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe nach sich.

Entziehung der Fahrerlaubnis droht

Ferner droht bei einer Verurteilung nach § 316 StGB die Entziehung der Fahrerlaubnis. Denn § 69 Abs. 2 StGB legt fest, dass bei einer Verurteilung wegen Trunkenheitsfahrt der Täter in der Regel als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen anzusehen ist.

Sperrfrist für die Erteilung der Fahrerlaubnis

Damit nicht genug. Das Gericht ordnet neben der Entziehung der Fahrerlaubnis auch eine Sperrfrist an, innerhalb derer es der Fahrerlaubnisbehörde versagt ist, dem Täter eine neue Fahrerlaubnis zu erteilen.

Sperrfristverkürzung möglich

Eine Verkürzung der Sperrfrist ist möglich. Es muss ein entsprechender Antrag bei Gericht gestellt werden. Ergibt sich Grund zu der Annahme, daß der Täter zum Führen von Kraftfahrzeugen nicht mehr ungeeignet ist, so kann das Gericht die Sperre vorzeitig aufheben.

Was kann ein Anwalt für Verkehrsstrafrecht in Berlin für mich tun?

Ein Anwalt für Verkehrsrecht und Verkehrsstrafrecht kann für Sie zunächst anhand der Akteneinsicht überprüfen, ob eine Verurteilung wahrscheinlich ist. Dies hängt maßgeblich von den zur Verfügung stehenden Beweismitteln ab.

Gelangt Ihr Anwalt für Verkehrsrecht zu dem Ergebnis, dass keine Verurteilung zu erwarten ist, so wird er versuchen, einen Freispruch oder zumindest eine Einstellung des Verfahrens zu erreichen.

Wenn allerdings nach Akteneinsicht und -auswertung eine Verurteilung als wahrscheinlich anzusehen ist, so wird es darum gehen, ein mögliches positives Ergebnis zu erzielen, in dem die Strafe minimiert, eine Entziehung der Fahrerlaubnis vermieden wird oder zumindest auf die Länge der Sperrfrist in Ihrem Sinne Einfluss genommen wird.

So kann schon sehr frühzeitig versucht werden, das Verfahren in Ihrem Sinne positiv zu beeinflussen.

Tipp von Rechtsanwalt Türker, Rechtsanwalt für Verkehrsrecht in Berlin:

Wenn Sie Kenntnis davon erhalten haben, dass gegen Sie ein Bußgeldverfahren oder ein Strafverfahren wegen Alkohol am Steuer eingeleitet worden ist, so sollten Sie unbedingt von Ihrem Schweigerecht Gebrauch machen und sich vertrauensvoll an einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht wenden.

Die Rechtsanwaltskanzlei Türker steht als Kanzlei für Verkehrsrecht in Berlin und Brandenburg gerne zur Verfügung. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf!