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§ 154 - Meineid

"(1) Wer vor Gericht oder vor einer anderen zur Abnahme von Eiden zuständigen Stelle falsch schwört, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

(2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren."

Wegen Meineides können sich Zeugen, Sachverständige und Parteien im Zivilprozess strafbar machen. Tathandlung ist der falsche Schwur. Auch das Berufen auf einen bereits geleisteten Eid und eine eidesgleiche Bekräftigung nach § 155 StGB erfüllen den Tatbestand.

Der Meineid zieht als Verbrechen zwingend eine Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr nach sich.

Sollten Sie mit dem Vorwurf des Meineids konfrontiert sein, lassen Sie sich in jedem Fall anwaltlich beraten. Rechtsanwalt Türker steht Ihnen als Strafverteidiger in Berlin auch beim Vorwurf des Meineids zur Verfügung.