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Fahrlässige Tötung - Rechtsanwalt und Strafverteidiger in Berlin

Grundsätzlich wird nur vorsätzliches Handeln unter Strafe gestellt. Ausnahmsweise bestraft die staatliche Gemeinschaft aber auch fahrlässige Rechtsverletzungen. Klassisches Fahrlässigkeitsdelikt ist die fahrlässige Tötung. Sie ist in den allermeisten Fälle eine Folge von schweren Verkehrsunfällen.

Fahrlässige Tötung - Wann ist der Vorwurf berechtigt?

Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung sind für alle Beteiligten belastend. Der Beschuldigte hat die Rechtsgutsverletzung nicht gewollt; es war ein Unfall. Die Familie des Getöteten ist traumatisiert, weil sie einen nahen Angehörigen verloren.

Das Gesetz macht daher nicht jede Tötung eines Menschen infolge eines Unfalls zum Gegenstand strafrechtlicher Verfahren.

Ein berechtigter Vorwurf besteht nur dann, wenn der Beschuldigte die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht gelassen hat, den Erfolg voraussehen konnte und ihm der Tod des Opfers objektiv zugerechnet werden kann.

Ein Anwalt, der im Strafrecht tätig ist und Strafsachen, die den Vorwurf der fahrlässigen Tötung zum Gegenstand haben, bearbeitet, kann beurteilen, ob diese Voraussetzungen erfüllt sind oder nicht.

Mit welcher Strafe ist zu rechnen?

Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. So formuliert es das Gesetz in § 222 Strafgesetzbuch (StGB).

Damit ist dem Gericht ein sehr weiter Strafrahmen zugestanden, aus dem es nach seiner Überzeugung die im Einzelfall gerechte Strafe schöpfen kann. Hier bietet sich für den Rechtsanwalt für Strafrecht ein erhebliches Einflusspotenzial, das er geschickt zugunsten seines Mandanten nutzen kann.

Was kann ein Rechtsanwalt als Strafverteidiger für mich tun?

Strafverfahren, die den Vorwurf der fahrlässigen Tötung zum Gegenstand haben, sind für den Beschuldigten ohne anwaltlichen Beistand nicht zu bewältigen. Die juristischen Fragestellungen sind kompliziert. Im Zweifel werden Staatsanwaltschaft und Gericht zulasten des Täters argumentieren und werten. Hier ist es unbedingt erforderlich, dass auf Seiten des Beschuldigten ein Strafverteidiger, der ebenso wie der Staatsanwalt und der Richter, ein Volljurist ist, tätig ist.

Der Strafverteidiger ist ausschließlich parteiisch im Interesse des Beschuldigten tätig.

In den Verfahren wegen fahrlässiger Tötung wird immer ein Fall der notwendigen Verteidigung gegeben sein. Das bedeutet, dass dem Beschuldigten, selbst wenn er keinen Rechtsanwalt mit seiner Verteidigung beauftragt, ein Rechtsanwalt als Pflichtverteidiger beigeordnet werden wird. Sie sollten auf jeden Fall von Ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und einen Verteidiger benennen zu dem Sie Vertrauen haben oder Vertrauen fassen können.

Was kann ein Rechtsanwalt auf Seiten des Opfers für mich tun?

Ein Rechtsanwalt, der auf Seiten der Angehörigen des Opfers tätig ist, kann Sie im Rahmen der Nebenklage vertreten und Ihnen dabei helfen, Schadensersatzansprüche gleich im anhängigen Strafverfahren mittels des sog. Adhäsionsantrages geltend zu machen. So sparen Sie sich ein zeitraubendes Zivilverfahren.

Ferner kann der Rechtsanwalt als Opferanwalt dafür Sorgen, dass Sie im Strafverfahren nicht durch unsachgemäße und unzulässige Befragung und Bedrängung seitens der Verteidigung des Beschuldigten, um Ihre Rechte gebracht werden.

Außerdem kann ein Rechtsanwalt für Sie gegen ein Ihrer Meinung nach falsches Urteil, Rechtsmittel einlegen und dieses begründen.

Rechtsanwalt in Berlin und Brandenburg

Die Kanzlei Türker verteidigt Beschuldigte gegen den Vorwurf der fahrlässigen Tötung und vertritt auch Angehörige von Opfern im Rahmen der Nebenklage.

Wenden Sie sich, wenn gegen Sie ein Ermittlungsverfahren gegen fahrlässiger Tötung geführt wird oder ein Angehöriger von Ihnen getötet worden ist, vertrauensvoll an Rechtsanwalt Türker in Berlin-Moabit.

In einem Erstgespräch kann das weitere Vorgehen erörtert werden. Sie können sich sodann entscheiden, ob Sie unsere Kanzlei mit Ihrer Vertretung beauftragen möchten.